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BHT zum Reformpaket der BundesregierungPeteranderl: "Der Reduzierung der Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen stimmen wir mit Bauchschmerzen zu"

"Höhere Freibeträge, mehr Kindergeld sowie Entlastungen beim Einkommensteuertarif dürften sich konsumsteigernd auswirken. Davon würden viele unserer Betriebe profitieren", betont BHT-Präsident Franz Xaver Peteranderl. Gleichwohl fehle aber eine steuerliche Entlastung für Personenunternehmen im Reformpaket. Der Reduzierung der Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen auf 900,- Euro stimme man mit Bauchschmerzen zu, erklärt Peteranderl und macht zugleich deutlich, dass die Steuerermäßigung einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung der Schwarzarbeit leistet, sich auf der Einnahmenseite des Staates bemerkbar macht und private Haushalte vor allem im unteren und mittleren Einkommensbereich zielgerichtet entlastet.


Ausbildungszahlen im bayerischen Handwerk deutlich im PlusHüpers: "Betriebe bieten jungen Menschen eine krisenfeste Perspektive"

Bis Ende Juni wurden von den Handwerksbetrieben im Freistaat bereits über 13.300 neue Lehrverträge für das im Herbst beginnende Ausbildungsjahr geschlossen. Das sind 8,3 Prozent mehr als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. "Unsere Betriebe bieten jungen Menschen eine krisenfeste Perspektive und bilden trotz Konjunkturschwäche konsequent Berufsnachwuchs aus", betont Dr. Frank Hüpers, Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Handwerkstages (BHT).

Sommerempfang der HandwerkskammerPeteranderl: „Aus Ankündigungen müssen tatsächliche Veränderungen werden“

Rund 200 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Medien sind beim diesjährigen Sommerempfang der Handwerkskammer für München und Oberbayern zusammengekommen. Präsident Franz Xaver Peteranderl ging in seiner Rede auf die bereits angestoßenen und noch anstehenden Reformen in der Wirtschafts- und Sozialpolitik ein: „Aus Ankündigungen müssen tatsächliche Veränderungen werden.“ Als Beispiel nannte der Kammerpräsident die jüngsten Vorschläge der Rentenkommission, die aus Sicht des Handwerks zwar ein tragfähiges Gesamtkonzept ergeben, aber in Details noch angepasst werden müssen – etwa beim Renteneintritt für körperlich fordernde Berufe.

BHT und bvv fordern rechtssichere Perspektive für freiberufliche HonorarkräfteWeiterbildungsangebot in Bayern ab 2028 gefährdet

"In unserem Wirtschaftsbereich ist lebenslanges Lernen eine Grundvoraussetzung, um berufsfit zu bleiben. Die Wünsche der Kunden verändern sich, neue Techniken und Werkstoffe werden etabliert, die Arbeit wird insgesamt digitaler. Darauf muss sich das Handwerk einstellen und seine Fachkräfte dementsprechend konsequent weiterbilden. Damit das Angebot in den Bildungsstätten des bayerischen Handwerks im erforderlichen Umfang aufrechterhalten werden kann, fordern wir eine praxistaugliche gesetzliche Regelung", betont Franz Xaver Peteranderl, Präsident des Bayerischen Handwerkstages (BHT).

 

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